„Und träumen vom Sommer in Schweden“ lautet eine Textzeile im Song „Lass uns gehen“ von Revolverheld – und so haben wir auch geträumt, monatelang vor der Reise und dann auch danach wieder zuhause, schon wieder Ideen im Kopf für die nächste Schweden-Tour. Auf der Hinfahrt musste dann der Song natürlich auch im Auto gehört werden. Offenbar war das eine gute Einstimmung, denn wir hatten eine wundervolle Reise. Selbst unser zickiges Auto hatte ein Einsehen und stellte seine bordelektronischen Spinnereien in Skandinavien kurzerhand ein. Ob es sich von der ruhigen skandinavischen Art hat inspirieren lassen oder die milden Temperaturen die Schaltkreise runterkühlten, man weiß es nicht 😊. Jedenfalls waren auch wir heilfroh dem deutschen Hitzesommer 2026 mal für drei Wochen entfliehen zu können. Auch in Schweden ist das Wetter nicht immer so, wie man es sich wünscht und auch mal ordentlich warm, aber kein Vergleich zur Situation im Südwesten Deutschlands! So schön war es in der Dalarna, in Jämtland und am Mälaren – schattige, schier endlose Wälder, saftig grüne Wiesen und wilde rauschende Bäche. Und oben auf dem Fjäll war es kalt (ja fast zu kalt), karg, einsam, windumtost und dazu der melancholische Ruf des Goldregenpfeifers. Überhaupt meinte es die schwedische Vogelwelt ausnehmend gut mit uns und wir hatten großes Glück viele vorher „erträumte“ Aufnahmen realisieren zu können. Da war der Mornellregenpfeifer mit seinen frisch geschlüpften flauschigen Küken, ein Raufußkauz in der noch erhellten Nacht, wenig scheue Prachttaucher in Ufernähe, ein Bartkauz auf Nahrungssuche am Rande eines Waldweges und und und. Tack så mycket, Sverige – wir träumen weiter und kommen wieder!




































